improvisiertes und komponiertes berührten sich beim ersten kölner comprovise festival
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einige improvisatoren begegneten sich in der alten feuerwache zum ersten mal. und es mutete zuweilen fast unwirklich an, wie schnell sich die beteiligten aufeinander einstellten, um extrem reaktionsschnell die geräuschgesten, impulse, assoziationen ihrer spielpartner zu beantworten. vor allem in der letzten improvisation von jennifer walshe, richard barrett, elisabeth harnik und roger turner schien die übereinstimmung neue maßstäbe für eine perfekte "echtzeit"-musik setzen zu wollen.
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elisabeth harniks pianistik kann noch so abstrakt mit treffsicher verfremdeten klavierklängen jonglieren - aber sie sprüht dabei vor anmutiger musikalität in jedem moment.
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nmz
elisabeth harnik auf dem festival comprovise 09 (19-20ten juni 2009) für zeitgenössische komponierte und improvisierte musik in köln.
martin gasser schreibt über elisabeth harnik auf 
ein_klavier_ist_nicht_genug.pdf
open music - trio sydney / graz / berlin: frei, atonal, rockig
zwischen free jazz und avantgardistischer e-musik bewegen sich die improvisationen des trios sydney / graz / berlin, zu gehör gebracht am 12. november im moxx (wist-heim).
elisabeth harnik (klavier), johannes bauer (posaune) und clayton thomas (bass) gingen nicht nur an die grenzen des dem jeweiligen instrument möglichen, sondern bestachen vor allem durch ein ungemein breites klangspektrum - von subtil-lyrisch über perkussiv bis regelrecht symphonisch - und sich durch metamorphosen hindurch bewegende und in sich stimmige spannungsbögen. "energetisch" ist hier nicht nur im rein klanglich-akustischen sinne zu verstehen; vielmehr lässt das (strukturale) wechselspiel zwischen individuellen bewegungen und der sich in absoluter harmonie treffenden kommunikation der drei instrumentalistinnen jeden augenblick fühlbar vibrieren. beinahe tänzerisch werden die körper zu instrumenten der instrumente und umgekehrt.
die posaune von holzbläserisch bis gestisch stammelnd: eine sprache, die nicht wort wird, zu hastig, zu schnell, um verständlich zu werden, aber voll der bedeutung und des ausdrucks. das klavier - brillant bis brutal - malt, schreit und singt, den weg durchs chaos findend. der bass, zwischen klangteppich, geräuschkulisse und schlagwerk wechselnd, überrascht durch diverse schlag- und streichwerkzeuge.
musikverständnis wird hier auf seine wesentlichen merkmale "reduziert", in stimmungsvielfalt mündend: kommunikation, expression, toleranz, verstehen, sprache, gestik, wiederholung und variation - der zeitpunkt und die zeit.
weit jenseits von beliebigkeit eröffnen sydney / graz / berlin einen musikalischen horizont, den man sich zu beginn des 21. jahrhunderts nicht spannender denken könnte.
annekatrin kessler in "korso - das nachhaltige magazin für graz und die steiermark"
anlässlich des konzertes am 11.april 2007 im radiokulturhaus in wien enstanden folgende 3 texte
ursula strubinsky über elisabeth harnik
die_lust_am_risiko_und_strengen_regeln.pdf
oder im internet auf den seiten des ORF
mica-Interview mit elisabeth harnik | mica_interview.pdf
oder im internet auf den seiten von mica
ute pinter über elisabeth harnik (aus dem programmheft)
all_ears_area_bei_jeunesse.pdf
plasmic-quintett: elisabeth harnik p, uli winter cello, christian weber b, fredi pröll dr, christian wolfarth dr
ulrichsberger kaleidophon 2005
immerhin achtbar schlug sich elisabeth harnik: die junge grazer pianistin entpuppte sich als disziplinierte motiventwicklerin, die ihre energien in wellenartigen steigerungen ausspielte und so die zwischen abstraktion und puls-andeutung changierende interaktion der tandems uli winter/fredi pröll und christian weber/christian wolfarth dirigierte.
aus "die lebendigkeit der musikränder - klassikertreffen beim kaleidophon-festival" von andreas felber, erschienen im standard